Gebäudeversicherung Einbruch

Während des Urlaubs passieren statistisch gesehen die meisten Einbrüche bei Immobilien. Viele besitzen eine Gebäudeversicherung und sind im Glauben, dass diese für sämtliche Schäden und Verluste von Wertsachen aufkommen wird. Doch nicht umsonst wird geraten, die Wohngebäudeversicherung immer separat mit einer Hausratversicherung abzuschließen. Denn die eine Police übernimmt die Schäden am Haus und die andere Absicherung übernimmt den entstandenen Schaden am Hab und Gut des Versicherten.

Als Spezialisten auf dem Gebiet der Wohngebäudeversicherung wissen wir, woraus es beim Versicherungsschutz ankommt. Dabei erstellen wir eine individuelle Risikoanalyse und ein zugeschnittenes Angebot für Ihr Eigenheim. Vergleichen Sie auch die aktuellen Testsieger Tarife.

Top 10 Einbruchsmythen laut geld.de

  • 1: Winter ist Einbruchssaison
    2: Einbrecher kommen überwiegend nachts
    3: Wenn jemand da ist, schlagen Einbrecher nicht zu
    4: Fernseher sind beliebtestes Diebesgut
    5: Einbrecher lassen sich leicht verjagen
    6: Einbrecher nur in Städten
    7: Für Einbrecher gibt es nichts zu holen?
    8: Einbruchsschutz ist sinnlos
    9: Einbrecher benutzen Geheimsprache
    10: Selbst wenn, die Hausratversicherung zahlt

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Wohngebäudeversicherung Hauskauf

Strafgesetzbuch (StGB)

㤠244 Diebstahl mit Waffen; Bandendiebstahl; Wohnungseinbruchdiebstahl
(1) Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer
1.
einen Diebstahl begeht, bei dem er oder ein anderer Beteiligter
a)
eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
b)
sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden,
2.
als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Raub oder Diebstahl verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitglieds stiehlt oder
3.
einen Diebstahl begeht, bei dem er zur Ausführung der Tat in eine Wohnung einbricht, einsteigt, mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen nicht zur ordnungsmäßigen Öffnung bestimmten Werkzeug eindringt oder sich in der Wohnung verborgen hält.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 Nummer 1 bis 3 ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
(4) Betrifft der Wohnungseinbruchdiebstahl nach Absatz 1 Nummer 3 eine dauerhaft genutzte Privatwohnung, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.“

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Definition Einbruch

Als Einbruch wird das unerlaubte eindringen in einen abgegrenzten Bereich bezeichnet. Dabei werden besondere Sicherungen absichtlich oder mutwillig ausgehebelt. Ziel eines Einbruchs ist meist der Besitz von fremden Gegenständen oder um an Informationen zu gelangen. Nach dem deutschen Gesetz, kommen beim Einbruch die Tatbestände laut Paragraf 243, Paragraf 244, der Grundtatbestand des Paragrafen 242 und Hausfriedensbruch nach § 123 in Betracht. Vergleichen Sie auch hier die Anbieter einer Wohngebäudeversicherung.

Strafgesetzbuch
“ Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
19. Abschnitt – Diebstahl und Unterschlagung (§§ 242 – 248c)
§ 243
Besonders schwerer Fall des Diebstahls
(1) 1In besonders schweren Fällen wird der Diebstahl mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. zur Ausführung der Tat in ein Gebäude, einen Dienst- oder Geschäftsraum oder in einen anderen umschlossenen Raum einbricht, einsteigt, mit einem falschen Schlüssel oder einem anderen nicht zur ordnungsmäßigen Öffnung bestimmten Werkzeug eindringt oder sich in dem Raum verborgen hält,
2. eine Sache stiehlt, die durch ein verschlossenes Behältnis oder eine andere Schutzvorrichtung gegen Wegnahme besonders gesichert ist,
3. gewerbsmäßig stiehlt,
4. aus einer Kirche oder einem anderen der Religionsausübung dienenden Gebäude oder Raum eine Sache stiehlt, die dem Gottesdienst gewidmet ist oder der religiösen Verehrung dient,
5. eine Sache von Bedeutung für Wissenschaft, Kunst oder Geschichte oder für die technische Entwicklung stiehlt, die sich in einer allgemein zugänglichen Sammlung befindet oder öffentlich ausgestellt ist,
6. stiehlt, indem er die Hilflosigkeit einer anderen Person, einen Unglücksfall oder eine gemeine Gefahr ausnutzt oder
7. eine Handfeuerwaffe, zu deren Erwerb es nach dem Waffengesetz der Erlaubnis bedarf, ein Maschinengewehr, eine Maschinenpistole, ein voll- oder halbautomatisches Gewehr oder eine Sprengstoff enthaltende Kriegswaffe im Sinne des Kriegswaffenkontrollgesetzes oder Sprengstoff stiehlt.“

Schutz gegen Vandalismus

Vandalismus ist den meisten Basistarifen der Versicherer nicht mit enthalten. Werden also Scheiben eingeschlagen und absichtlich am Gebäude Schäden verursacht, kann die Versicherung die Haftung verweigern. Ausnahme davon ist jedoch, wenn genau diese Option im Tarif mit enthalten ist. Diese Policen sind deutlich teurer als die Basisvarianten. Doch ist der Nutzen schnell erkennbar. Erfahren Sie hier mehr zum Thema Diebstahl.

Was passiert mit der Haus oder Wohnungstür

Man möchte meinen, dass bei einem Einbruch die Schäden am Fenster oder bei der Wohnungstür von der Gebäudeversicherung übernommen werden. Doch diese Schäden sind keine Standardschäden. Die meisten Versicherer übernehmen nur Schäden, welche durch Hagel, Feuer und Leitungswasser entstanden sind. Wer auch Einbruchschäden an Türen und Fenstern versichert haben will, muss diese separat auswählen. Es muss eine erweiterte Klausel im Vertrag geöffnet werden. Lesen Sie hier mehr zu den Bedingungen einer Wohngebäudeversicherung.

Kosten durch Einbruchschäden

Damit die Kosten des Einbruchs von den Policen reguliert werden, müssen Einbrüche unverzüglich der Polizei gemeldet werden. Machen Sie selbst auch Fotos, diese helfen der Versicherung zu verstehen, wie welche Schäden entstanden sind. Bei der Hausratversicherung sollten Rechnungen oder Nachweise über die entwendeten Gegenstände erbracht werden. Laut einiger Experten reichen auch Zeugenaussagen aus.

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Ausnahme bei Mietwohnungen

Besitzt der geschädigte Mieter keine Hausratversicherung, so muss der Vermieter für sämtliche Schäden aufkommen. Dann sind alle Schäden an Fenster, Türen und alle entwendeten Wertgegenstände voll zu ersetzen. Besteht beim Mieter eine Hausratspolice, muss diese für die meisten Schäden (Wertsachen) aufkommen. Eine strafrechtliche Unterstützung gegen die Ermittlung der Einbrecher gibt es von der Versicherung nicht. Daher bestehen viele private Vermieter auf den Abschluss einer privaten Hausratversicherung, wenn ein Mieter eine Wohnung mieten möchte. Das finanzielle Risiko wird so deutlich verringert.

Gutachten muss meist durchgeführt werden

Inzwischen ist es normal, wenn Versicherer schon bei kleinen Schäden einen Gutachter einberufen. Die Kosten werden in der Regel von der Versicherung getragen. Doch diese Schadenregulierer haben auch die Aufgabe, die Kosten für die Versicherungsgesellschaft zu senken. So ist es auch die Aufgabe des Regulierers nach Verfehlungen des Versicherungsnehmers zu achten. So müssen beim Verlassen des Hauses, alle Sicherungsanlagen maximal betätigt worden sein. Gemeint ist damit, nicht nur die Tür zu zuziehen, sondern auch mehrmals den Schließer zu betätigen. Das gleiche gilt für Fenster, Tore und Garagen.

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  • Quellen
  • http://blog.geld.de/hausratversicherung/irrtum-oder-wahrheit-10-haeufige-mythen-zum-einbruch-teil-2/3315518.html
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/552124/umfrage/staedte-mit-den-meisten-wohnungseinbruechen-je-100000-einwohner/
  • http://www.handelsblatt.com/my/panorama/aus-aller-welt/staedte-ranking-das-sind-die-einbrecher-hochburgen-deutschlands/9229506.html?ticket=ST-230752-njFyJzbV3kCceeYHjobx-ap3
  • http://www.bild.de/news/inland/einbruch/wohnungseinbrueche-haeufen-sich-29522922.bild.html